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Entwicklung der Zitherszene bis zur Gründung des DZB Landesverband Thüringen:

Aktuelle Situation:
Die Entwicklung des Verbandes seit den 2000er Jahren kann aber als sehr positiv gesehen werden. Trotz dass der Landesverband Thüringen der kleinste Landesverband im gesamten DZB e.V. ist, konnten bis heute neue Mitglieder gewonnen werden. So waren zwischenzeitlich 31 Mitglieder gelistet, aufgrund der hohen Überalterung ist diese Zahl bis 2019 leicht rückläufig.

Im Jahr 2009 übernahm Steffen Hempel, ein ehemaliger Schüler der Greizer Musikschul-Zitherklasse von Reiner Floß, die verbliebenen Schüler seines Lehrers und baute die Zitherklasse weiter aus. Durch eine aktive Jugendarbeit konnten bis heute neue Schüler gewonnen werden. Derzeit zählt man in Greiz und Umgebung ca. 25 Zitherschüler, verteilt auf die Musikschule Greiz, eine AG an der Grundschule Teichwolframsdorf und eine GTA an der Saxony International School in Elsterberg.

Einige dieser jungen Spieler sind auch in den DZB e.V. Landesverband Thüringen eingetreten und beschehren dem Verband einen deutlich besseren Altersdurchschnitt. Auch kann seit vier Jahrem beim jährlich stattfindenden Seminar "Thüringer Zitherspielertreffen", welches seit den 1990er Jahren durchgeführt wird, eine Kinder- und Jugendgruppe angeboten werden.
Doch liegt noch ein weiter und beschwehrlicher Weg vor dem Verband. Auch wenn die Mitgliederverteilung mit ein Drittel über 60 Jahren und ein Drittel unter 25 Jahren einen deutlichen Trend zeitg, gibt es zwischen diesen Altersklassen eine große Lücke, die das Ergebnis der Politik der DDR ist.

Zukünftig wird der Verband aber alles versuchen, die Zither in Thüringen an der Musikschule Greiz zu halten. Vielleicht werden sich neue Lehrer ausbilden lassen, die in Thüringen die Zither am Leben erhalten werden und mehr Kinder und Jugendliche für diese vielseitige Instrument begeisterin können.




Quellen: Bilder und Unterlagen von Hugo Zimmermann (bereits verstorben), Zella-Mehlis (2006-2009) und Steffen Hempel (2006-2019)