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Entwicklung der Zitherszene bis zur Gründung des DZB Landesverband Thüringen:

Neuanfang für die Zither:
Der Mauerfall und die Wiedervereinigung Deutschlands bescherten eine Verbesserung der Situation für die Zither und ermöglichte es den Kontakt zu Zitherspielern in Westeuropa aufzubauen.
Der Deutsche Zithermusik-Bund e.V. organisierte im Jahr 1990 die erste Bundesdelegierten- versammlng mit einer Beteiligung von Zitherspielern aus Sachsen und Thüringen. Sie sollten das Sprachrohr des Ostens bei dieser Versammlung sein.
Als Ergebnis dieser Versammlung wurde das erste Thüringisch-sächsischen Zitherspielertreffen am 27. und 28. April 1991 nach Jößnitz bei Plauen im Vogtland durchgeführt. Im Herbst des gleichen Jahres wurde bereits zu einer zweiten Zusammenkunft der Thüringer Zitherspieler ins "Hotel am Rennsteig" in Masserberg geladen.
Als Ergebnis wurde am 12. Oktober 1991 der Deutsche Zithermusik-Bund e.V. Landesverband Thüringen mit Sitz in Suhl gegründet. Gründungsmitglieder waren Erhard Ott, Klaus Huhn, Erhard Schneider, Hugo Zimmermann, Reiner Floß u.a. (Bild oben).
Was die Unterrichtsmöglichkeiten angeht, so gab es nur noch wenige ausgebildete Zitherlehrer an den Musikschulen in Suhl, Sonnberg und Greiz. Doch viele Schüler fanden sich nicht. Das Interesse an der Zither ging gegen Null. Eine Handvoll Schüler bekamen in Suhl bei Hugo Zimmermann, und ab 1994 bei Reiner Floß in Greiz noch Unterricht.
Erste Erfolge kamen durch die Teilnahme von Schülern am Wettbewerb "jugend musiziert" und die Gründung eines Zithertrios an der Musikschule in Greiz im Jahr 1996.
(Bild unten, v.l. Steffen Hempel, Andre Leipe, Heike Paulus)

Eine Erholung wie nach der Deutschen Teilung im Gebiet der BRD konnte allerdings nicht erzielt werden. Die Schülerzahlen gingen bis ins Jahr 2009 wieder leicht zurück, die Unterrichtstätigkeiten von Lehrer beschränkten sich ausschließlich auf die Greizer Musikschule und den dortigen Lehrer Reiner Floß.